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Samstag, 7. März 2009

Best of the West

So, also vor ca. vier Wochen sind Chris und ich dann mit unserem Hubie von Dunsborough in Richtung Albany losgezogen.

Bild-Hubie

Das ist uebrigens Hubie.

Als wir dort dann nach einer ziemlich langen Fahrt endlich ankamen, waren wir aber leider etwas enttauescht, denn Albany gefiel uns nicht wirklich... Das einzig wirklich tolle dort war "Little Beach" mit seinen riesigen Wellen und schneeweissem Strand - das war bis jetzt wirklich der schönste Strand den wir beide je gesehen haben!!!!

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Das ist dieser kleine, aber wirklich schoene Strand

Bild-Little-Beach

Einfach tolle Wellen, oder?

Aber aufgrund des schlechten Wetters zogen wir nach nur zwei Naechten weiter und fuhren ueber Perth die Westkueste nach oben. Leider hiess das oft stundenlang Autofahren ohne dass was interessantes kam und die Orte vor Denham bzw. Monkey Mia waren auch nicht sonderlich interessant.

Aber dafuer war's da dann in Denham umso schoener, dort laufen z.B. auch Emus einfach auf der Strasse herum.

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Die Emus

Auch Monkey Mia, ein Resort im Nationalpark ca. 20 km von Denham enfernt, das bekannt dafuer ist, dass wilde Delphine jeden Morgen an den Strand zur Fuetterung geschwommen kommen, hat uns so gut gefallen, dass wir auch gleich meinen Geburtstag in Monkey Mia am Strand verbracht haben. Die Delphinefuetterung hatten wir zwar verschlafen, aber dafuer hatten wir ein viel schoeneres Erlebnis, denn als wir am Strand lagen kamen ploetzlich einfach zwei Delphine vorbei geschwommen, nur ca. 5 Meter von uns entfernt. Das war echt toll!!!

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Mein erster Geburtstag im Sommer, in Monkey Mia am Strand :-)

Abends waren wir dann beim Essen in einem Fischrestaurant, das komplett aus Muscheln gebaut wurde.

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Dies war unser leckerer Seafood-Platter und das erste gute Essen seit laengerer Zeit

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Das war vor dem Essen...

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und das vollgefressen danach ;-)

Nach Denham bzw. Monkey Mia erreichten wir dann Coral Bay, wo es wirklich sehr schoen war - bis auf die nervige Fliegenplage - und man auch toll am Ningaloo Reef schnorcheln konnte, aber leider war in dem wirklich kleinen Kaff sonst nicht viel los, deshalb ging's bald wieder weiter nach Exmouth. Dort hat's uns an der Westkueste dann auch am besten gefallen!!! Am Torquoise Beach konnte man einfach vom Strand aus ca. 10 Meter auf 's Ningaloo Reef hinaus schnorcheln und wirklich schoene bunte Fische und Koralen beobachten. Zwei Mal haben wir sogar vom Strand aus einen Riffhai gesehen, das war schon ziemlich spannend, auch wenn die total harmlos sind und eher Angst vor Menschen haben.

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Torquoise Beach in Exmouth

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Chris beim Schnorcheln vor dem Ningaloo Reef

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Chris und einer von seinen Homies vom Campingplatz, den Kakadoos ;-)

Nach Exmouth ging's dann wieder zurueck nach Perth, da wir dort unseren Hubie wieder verkaufen wollten, um nach Melbourne zu Chris Cousine zu fliegen. Anfangs wollten wir zwar eigentlich hinfahren, aber da die Entfernung ziemlich weit ist, haben wir uns doch dagegen entschieden. Auf dem Rueckweg machten wir dann nochmal einen Stopp in Monkey Mia um die Delphinfuetterung in der Frueh mitzumachen. Wir hatten auch Glueck und es sind wirklich Delphine gekommen, aber das ganze war echt so ne Touristenveranstaltung - furchtbar! Es standen ca. 100 Leute im Wasser und haben darauf gewartet, dass die Delphine kommen und als diese angeschwommen kamen mussten alle aus dem Wasser heraus und nur einzelne Personen wurden herausgepickt und durften dem jeweiligen Delphin einen Fisch geben - total bescheuert!!!! Da war das Erlebnis an meinem Geburtstag doch echt schoener!!!

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Die Delphinfuetterung in Monkey Mia

Ja und die letzten fünf Tage haben wir dann bei Chris Cousine Hannah und ihrem Mann Matt in Melbourne verbracht. Die beiden sind nämlich erst vor ca. 2 Wochen aus den USA hierher gezogen und da wollten wir die beiden natürlich gleich mal besuchen.

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Hannah und Matt

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Wir hatten echt jede Menge Spaß mit den beiden, aber leider mussten wir gestern wieder Abschied nehmen, da unsere letzten 14 Tage angebrochen sind und wir noch einiges sehen wollen. Deshalb sind wir dann gestern nach Brisbane geflogen und hier werden wir morgen gleich mal Steve Irwin's Australia Zoo besuchen, der ist hier so etwas wie ein Nationalheld - ich bin also schon gespannt drauf ;-)

Naja, dann macht's mal gut & besser.

Bis bald

Sarah

Sonntag, 15. Februar 2009

Lang, lang hat's gedauert...

Hallo Ihr Lieben,

ich weiß, diesmal hat es wirklich ewig gedauert, bis ich nun endlich mal wieder dazu kam meinen Blog zu aktualisieren. Als Ausrede hab ich eigentlich nur, dass wir in den letzten zwei Monaten wirklich VIIIIIEEEELLLLL gearbeitet haben und, dass das Internet im Hostel so langsam war, dass man fast einen Tobsuchtsanfall bekam.

Aber damit Ihr ein paar Eindrücke gewinnen könnt, wie Chris und ich die letzten beiden Monate so gelebt haben hier ein paar Fotos dazu:

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Hier haben wir also seit 2 Monaten gewohnt, im Dunsborough Beachouse YHA

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In diesem 6 bed dorm haben wir 1 ½ Monate geschlafen - ziemlich unordentlich war’s ;)

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Das war unser Bett. Ich hab, wie man gleich erkennt, unten geschlafen ;)

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Lili, mein Schaf von Micha und die Weihnachtssterne von Mama haben’s richtig gemütlich gemacht

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Das war unser Kleiderschrank - Bananenkisten, die Chris vom Coles mitgebracht hat ;)

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Das ist Joe aus Irland…

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und das ist Tsugumi aus Japan - die besten room mates ever!!!!

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Trotzdem hatten wir die letzten drei Wochen dann endlich unser eigenes Zimmer

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Es war zwar wirklich winzig, aber unser eigenes

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Das ist Nico, unsere Hostelkatze, die besonders gern vor unserem Zimmer schlief

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Das ist Drew, ein verrückter & netter Australier, der besonders gerne die Hostelflöte spielt :D

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Das ist Nathi aus Wuppertal, auch genannt unsere Hostelmama, weil sie für jeden Essen, Medikamente oder ein offenes Ohr hat.

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Das ist Harriet aus Taiwan, sie ist ein totaler Schatz und sie kocht so lecker hmmmmmm

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Das sind Yvonne und Elena, meine zwei Süßen aus Frankfurt

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Hier bekommt Chris grad von Kylie aus England, einen neuen Haarschnitt in der Waschküche

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Da waren wir mit ein paar Hostelleuten in einem von der Natur geschaffenen Swimmingpool

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Auch ein geiler Strand, oder?

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Und das beste: Chris, Drew und ich waren die einzigsten dort

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Das war unsere Coles-Hostel-Family
(Harriet, Joe, Nathalie, Chris und ich)

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Chris (a.k.a. Bananaboy) hat in der Fruit & Vege gearbeitet - mit viel Freude wie man hier gut sieht ;)

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Nathi ebenfalls, aber sie schien schon mehr Spaß dabei zu haben

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Harriet arbeitet in der Deli und verkauft leckere BBQ-Chicken

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Ja und ich hab in der Bakery gearbeitet, die sogar ne Schwarzwälderkirschtorte hatte, man glaubt es kaum ;)

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Diese Donuts hab ich sogar selbst gemacht ;)

Leider haben wir uns nun vor ner Woche von all den lieben Leuten aus dem Beachouse verabschieden müssen und sind mit unserem frisch gekauften Auto Richtung Albany losgezogen. Der Abschied fiel uns zwar schwer, da wir echt so viele nette Menschen getroffen haben, aber es wurde auch echt mal wieder Zeit zu reisen und neue Dinge zu entdecken.

Also es werden bald wieder spannende Reiseberichte folgen.

Liebe Grüße

Sarah

PS: Bild von unserem Hubie (Holden Commodore) folgt im nächsten Beitrag! Aber eins sei gesagt 3,8l V6!!!!!!!! A Car for Men (Dieser Absatz stammt natürlich von Chris ;) )

Sonntag, 7. Dezember 2008

Cairns, Ostkueste

Also als wir am 22.11. in Cairns aus dem Flugzeug gestiegen sind hat uns fast der Schlag getroffen, so heiss und schwuel war es dort!!!!!!!!! Es hatte ca. 38 Grad und 80 % Luftfeuchtigkeit. Wir waren von diesem Wetter so im Eimer, dass wir die ersten drei Tage nur in unserem Zimmer sassen oder im Einkaufzentrum beim shoppen waren, denn nur an diesen beiden Orten war's ertraeglich. Sogar nachts mussten wir mit angeschalteter Klimaanlage schlafen, obwohl wir das bisher nie gemacht haben, aber sonst waeren wir nach kuerzester Zeit komplett durchgeschwitzt gewesen...

Am dritten Tag haben wir uns dann endlich mal durchringen koennen und sind in den Tjapukai Park etwas ausserhalb von Cairns gefahren. Dort konnte man sich ueber die Kultur und Geschichte der Aborigines informieren. Ausserdem wurde das Didgeridoospielen erklaert und man konnte Boomerang- und Sperwerfen ausprobieren. Chris war sogar richtig gut im Boomerangwerfen, denn seiner kam als einzigster wieder zurueck ;-)

Doch da unser Geld langsam knapp wurde, waren wir die ganze Zeit am Hin- und Herueberlegen, wie es denn nun weitergehen soll, denn an Farmjobs war bei dem Wetter echt nicht zu denken, vorallem da uns erzaehlt wurde, dass das Wetter in Cairns nun immer schlimmer wird, da bald die "Wet Season" startet.
Und so beschlossen wir zurueck in den Westen zu fliegen, da das Wetter dort viel angenehmer ist und es dort viel einfacher ist einen Job zu finden, der ausserdem besser bezahlt wird, als an der Ostkueste. Wir schrieben dann Andy, dem Manager vom Beachouse in Dunsborough, eine E-Mail und fragten ihn, ob wir anfangs im Hostel arbeiten koennen, bis wir einen Job gefunden haben. Und als das in Ordnung ging, buchten wir einen Flug zurueck nach Perth.

An unserem vorletzten Tag in Cairns machten wir dann natuerlich noch eine Schnorcheltour zum Great Barrier Reef mit und das war echt ein soooo eindruckvolles Erlebnis!!!!!!! Es war so toll die ganzen bunten Fische im glasklaren Wasser zu beobachten. Chris hat ausserdem zwei Schnuppertauchgaenge mitgemacht, die wohl auch total super waren. Er hat zum Beispiel eine grosse Wasserschildkroete und mehrere Clownsfische gesehen...
Ich waere zwar auch gerne mitgetaucht, aber nach meinem nicht so tollen Schnuppertauchgang in Kroatien vor 5 Jahren, moechte ich Tauchen lieber in einer richtigen Tauchschule lernen und nicht so von einer Sekunde auf die naechste. Chris und ich haben uns sowieso vorgenommen in Australien noch unseren Tauchschein zu machen, denn hier ist das echt so viel billiger als in Deutschland, also werd ich schon noch zu meinem Taucherlebnis kommen :-)
Leider kann ich Euch vom Schnorcheln und vom Great Barrier Reef gar keine Fotos zeigen, denn Chris wollte seine Kamera nicht mitnehmen, aus Angst sie koennte nass werden und meine Kamera macht ja immernoch nen kleinen Australientrip ;-) Denn seitdem ich sie in Melbourne vergessen hab, wird sie mir staendig hinterher geschickt - ich hoffe ich hab sie bald wieder!

Naja, etwas traurig waren wir nach diesem schoenen Tag dann schon, dass wir die Ostkueste nun wieder verlassen, aber wir haben uns vorgenommen zum Ende unserer Reise nochmal dorthin zurueck zu kehren, dann ist das Wetter wieder etwas milder und wir koennen mehr unternehmen.

Ja und nun wohnen wir also seit einer Woche wieder in Dunsborough im Beachouse. War echt total suess, denn die ganzen Leute hier haben sich total gefreut, dass wir zurueck gekommen sind!!! Hier wohnen naemlich hauptsaechlich Leute, die fuer laenger bleiben und in Dunsborough arbeiten. Und wir haben mittlerweile auch jeder zwei Jobs. Wir arbeiten vormittags zusammen im Hostel und bekommen dafuer freie Unterkunft und freies Internet und naechsten Donnerstag fangen wir unsere Jobs bei Coles an, das ist eine riesige Supermarktkette hier in Australien (ungefaehr vergleichbar mit Hit). Ich werde da in der Baeckerei arbeiten und Chris in der Gemueseabteilung *freu* Ich denke das ist echt ein super Job dort, der vorallem echt gut bezahlt wird (21 Dollar/Std). Ich stell dann sofort ein paar Fotos von uns in Dienstkleidung rein, sobald meine Kamera endlich hier angekommen ist ;-)

Na gut, das war's erstmal wieder nach so langer Zeit. Aber ich denke ich werd in naechster Zeit auch nicht so viel zu berichten haben, da wir hier fuer ca. 2 Monate bleiben wollen um Geld anzusparen - na mal sehen.

Greetz

Sarah

Montag, 24. November 2008

Red Centre

Am 17.11. ging dann unser Flug von Perth zum Ayers Rock. Schon während des Fluges konnten wir die Wüste prima aus dem Fenster sehen - weit und breit einfach nichts außer roter Erde. Und kurz vor der Landung hatten wir dann ne ziemlich gute Aussicht auf den Ayers Rock und die Olgas.

Als wir dann aus dem Flugzeug stiegen war das Wetter extrem schwül und um einiges heißer als in West Australien. Wir wurden dann von diesem winzigen Flughafen mit dem Bus ins Ayers Rock Resort gebracht, das ist ein Dorf, das wahrscheinlich extra für Touristen angelegt wurde, denn es gibt dort ausschließlich Hotels, Souvenirshops und Einkaufsmöglichkeiten für Touris.

Den ersten Nachmittag mussten wir dann leider mit schlafen verschwenden, da wir die Nacht davor in Perth am Flughafen verbracht hatten und dort natürlich nicht wirklich schlafen konnten. Am nächsten Tag haben wir uns dann aber eine 3-Tages Pass gekauft, bei dem man sich so oft wie man wollte zum Ayers Rock und zu den Olgas rausfahren lassen konnte.

Unsere erste Tour war eine Sunrise Tour zum Ayers Rock, für die wir um 4:00 Uhr (!) aufstehen mussten. Um 4:45 Uhr wurden wir dann vom Bus abgeholt und zum Ayers Rock gefahren. Das war echt ziemlich spannend, so im Dunkeln durch die Wüste zu fahren und langsam die Umrisse vom Ayers Rock zu erkennen. Wir wurden dann an so ner Sunrise Area rausgelassen, wo hunderte von Touristen auf den Sonnenaufgang warteten, das fand ich schon ziemlich blöd. Es wär halt schöner gewesen sich den Sonnenaufgang nur mit ner kleinen Gruppe anzusehen. Etwa um 6 Uhr war’s dann so weit und die Sonne warf auch echt ein schönes Licht auf den Ayers Rock, er leuchtete richtig strahlend rot, aber nach ein paar Minuten war’s halt leider alles vorbei und wir fuhren wieder zurück ins Hostel.

Ayers-Rock-Sonnenaufgang

Sonnenaufgang am Ayers Rock

Am nächsten Tag haben wir dann nachmittags eine Tour zu den Olgas (Kata Tjuta) gemacht, um den Walpa Gorge Walk zu machen. Das ist ein ziemlich steiniger Weg zwischen den Felswänden der Olgas hindurch. Das war echt beeindruckend, denn was vergleichbares hatten wir zuvor noch nie gesehen… Wir kamen uns echt vor wie auf dem Mars ;-) Nachdem wir dann mit dem Walpa Gorge Walk fertig waren, fuhren wir wieder zum Ayers Rock um uns den Sonnenuntergang anzuschauen. Und der war echt viel schöner als der Sonnenaufgang und diesmal parkte unsere Busfahrerin auch weit weg von den ganzen Touri-Massen.

Ich-Olgas

Ich vor den Olgas

Die-Olgas

Die Olgas

Ayers-Rock-Sonnenuntergang

Sonnenuntergang am Ayers Rock

Am letzten Tag haben wir dann nachmittags noch mal ne Tour zum Ayers Rock gemacht. Dort haben wir dann erst das "Aboriginal Culture Centre" besucht, wo man sich über die Kultur der Aborigines informieren und natürlich jede Menge Boomberangs und andere Souvenirs kaufen konnte. Und danach sind wir eine Teilstrecke des Base Walks um den Ayers Rock herum gelaufen. Das war auch ziemlich toll - v.a. die Aborigines Wandmalereien und das Wasserloch mitten im Ayers Rock haben mir gut gefallen. Unterwegs sind wir außerdem auf einen ca. 1,5 m großen Waran gestoßen, der einfach mitten auf dem Weg saß und erst Angst vor uns bekam als wir um ihn herum gehen wollten.

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Chris und ein roter Hinkelstein ;-)

Aborigine-Wandmalereien

Aborigine Wandmalereien

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Das Wasserloch mitten im Ayers Rock

Waran

Der Waran, der mitten auf unserem Weg saß

Also mir hat’s am Ayers Rock wirklich sehr gut gefallen, aber mein eigentlicher Favorit waren die Olgas, die haben nämlich irgendwie noch mehr zu bieten als der Ayers Rock. Aber trotz allem würd ich noch mal gern auf eigene Faust durch die Wüste fahren, ohne ständig auf die ganzen Touristenmassen zu stoßen. Ich denke, dass man da auch viel mehr wilde Tiere sieht - bei uns waren es halt nur der Waran und ein Thorny Devil :-(

Naja, und nun sind wir seit zwei Tagen in Cairns an der Ostküste und kämpfen damit, uns an das Klima zu gewöhnen - hier ist es nämlich wirklich tropisch und die hohe Luftfeuchtigkeit macht uns echt zu schaffen... Also ich denke Farmarbeit fällt hier auf jeden Fall flach, na mal sehen.

Bis bald, liebe Grüße

Sarah

Sonntag, 23. November 2008

Western Australia

So, wir sind also am 03.11. von Adelaide nach Perth geflogen. In Perth haben wir in einem ziemlich coolen Hostel gewohnt, nämlich im Wicht’s Hat und genau so sah das alte Haus von außen auch aus, denn es hatte einen Turm, der aussah wie ein Hexenhut…

Aber ansonsten waren wir von Perth eher nicht so begeistert, unsere Motivation sich die Stadt anzuschauen war auch eher gering und so fuhren wir schon nach drei Tagen mit dem Bus weiter nach Bunbury. Das ist eine nicht allzu große Stadt, die aber ein Dolphin Discovery Centre hat, wo regelmäßig Delphine an den Strand geschwommen kommen und unter der Aufsicht von Volontären von den Besuchern gefüttert werden können. Wir sind also an zwei aufeinander folgenden Tagen richtig früh aufgestanden und ins Dolphin Discovery Centre gelaufen, weil man die Delphine am ehesten früh morgens sieht, aber leider hatten wir trotz ziemlich langen Wartens kein Glück :-(

Wir sind deshalb am dritten Tag mit dem Bus weiter nach Dunsborough gefahren, da wir in Perth von einem Deutschen gehört hatten, dass es dort ein ganz tolles Hostel mit eigenem Strand gäbe. Und so war’s dann auch. Das Dunsborough Beachouse war echt das schönste Hostel in dem wir bis jetzt waren!!! Und es hatte nicht nur seinen eigenen weißen Sandstrand mit glasklarem Wasser, die Leute dort waren auch alle super nett und offen. Es war wirklich das allererste Mal, dass wir uns in einem Hostel so richtig pudelwohl gefühlt haben und so sind wir dort auch eine Woche hängen geblieben, obwohl Dunsborough sonst nicht wirklich viel zu bieten hatte.

Beachouse

Das Dunsborough Beachouse

Strand

Unser Hostel-Strand

Da wir für Western Australia aber nur zwei Wochen Zeit hatten und doch noch ein bisschen mehr davon sehen wollten, haben wir uns die letzten beiden Tage ein Auto gemietet.
Am ersten Tag sind wir in den Pemberton Nationalpark gefahren und haben dort leider eine sterbenslangweilige Fahrt mit der Pemberton Tramway durch den Wald mitgemacht. Wir hatten uns das ganze etwas spannender vorgestellt, aber diese uralte Tram tuckerte wirklich super langsam durch den total langweiligen Wald… Als wir das nach 2 Stunden endlich überstanden hatten ging’s weiter zum so genannten Bicentennial Tree. Wir hatten nämlich gehört, dass man auf den 75 Meter hohen Baum raufklettern kann und von dort aus eine ganz tolle Aussicht hätte und das wollten wir dann natürlich auch gleich mal machen. Aber als wir dort ankamen, war das dann doch anders als wir uns das vorgestellt hatten: In den Baum waren nämlich nur so Stahlstangen ringsherum reingeschlagen und zwischen den "Stufen" war einfach nichts. Es gab auch keinen Guide oder eine Sicherung - man musste halt einfach selbst drauf achten, dass man nicht runterfällt. Ich hab dann nach ein paar Metern zum ersten Mal in meinen Leben so was wie Höhenangst bekommen und bin wieder runtergeklettert. Chris ist dann ganz alleine bis ganz nach oben geklettert und ich hatte schon ziemlich Angst, ob er da auch wieder heil runterkommt, v.a. weil ja weit und breit niemand war!!! Ich war dann echt sehr erleichtert, als er wieder gut unten angekommen ist und ich glaube, dass er sowas ungesichert auch nicht nochmal machen würde!

Baum

Der Bicentennail Tree - da ist Chris echt hoch geklettert!!!

Am zweiten Tag sind wir dann zum Leuchtturm in Dunsborough gefahren und außerdem zum einem Whale Lookout gewandert, aber auch dort hatten wir leider wieder kein Glück, obwohl grade Walsaison ist. Naja, dafür hatten wir ne echt tolle Aussicht!

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Ich am Whale Lookout

Am Abend gab’s dann noch ne kleine Party im Hostel, die echt voll lustig war, doch am nächsten Tag mussten wir uns leider von den Leuten im Hostel und von West Australien verabschieden, da wir zurück nach Perth mussten, um von dort aus zum Ayers Rock zu fliegen.

Da uns West Australien aber wirklich extrem gut gefallen hat und wir dort nur so wenig Zeit hatten, haben wir ausgemacht, dass wir noch mal dorthin fahren werden, falls wir gegen Ende unserer Reise noch etwas Zeit haben oder falls es uns an der Ostküste nicht so gut gefällt bzw. wir dort keinen Job finden werden.

So, das war's erstmal wieder für heute, mein Ayers Rock Bericht folgt bald.

Liebe Grüße

Sarah

Montag, 10. November 2008

Die Great Ocean Road

Wir haben also am Mittwoch, den 29.10. vormittags unseren Wicked Camper mit dem Namen "Booty Queen" abgeholt. Diese Camper sind vor allem bei den europäischen Backpackern ziemlich beliebt, weil sie alle ziemlich cool besprayt sind.

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Unser Wicked Camper

Die ersten Kilometer Fahrt waren relativ unangenehm für den armen Chris, da er den Linksverkehr gleich mal auf einem Highway in Melbourne üben durfte. Wir hatten dabei anfangs beide ziemlich Angst, da unser Camper, ein uralter Mazda, nicht mehr besonders verkehrstüchtig war. Aber mit der Zeit ging das Linksfahren mit dem alten Ding dann immer besser…

Als wir dann endlich auf der Great Ocean Road waren bot sich uns wirklich eine unglaublich tolle Aussicht aus dem Fenster, denn diese Straße führt wirklich direkt am Meer entlang. Wir haben also immer mal wieder angehalten, um uns die Landschaft anzuschauen und ein paar Fotos zu machen. Und wir waren auch das erste Mal mit dem Füßen im Wasser, aber trotz des relativ gutem Wetters war das Meer wirklich arschkalt… Abends haben wir uns dann auf einem Campingplatz in Lorne einquartiert, auf dem leider gar nichts los war und deshalb sind wir abends zum ersten Mal in ein australisches Pub gegangen und haben Carlton Draught Beer aus winzigen Gläsern getrunken. Das schmeckt zwar etwas lack, aber man kann’s schon trinken…

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Blick von der Great Ocean Road

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Chris und ich am Strand

Am Donnerstag Morgen ging’s dann nach einem Frühstück am Meer weiter Richtung Apollo Bay. Diese Strecke war eigentlich so die schönste auf der Great Ocean Road und deshalb haben wir auch immer wieder angehalten und uns die Landschaft angeschaut. Einmal sind wir echt mitten durch den Dschungel gewandert um zu ner Aussichtsplattform zu kommen, aber der Marsch hat sich echt gelohnt.

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Blick von der Aussichtsplattform auf die Great Ocean Road

Abends haben wir dann auf einem Campingplatz in Apollo Bay übernachtet und nach einer relativ warmen Nacht ging’s am Freitag Morgen weiter Richtung Port Campbell, wo wir unterwegs dann unterwegs endlich die "Twelve Apostels", die "Shipwreck Coast" und die "London Bridge" gesehen haben. Leider war es total neblig, stürmisch und regnerisch, sodass man sie nicht wirklich gut sehen konnte. Und so beschlossen wir am nächsten Tag noch mal wiederzukommen. Am Samstag hatten wir dann etwas mehr Glück und konnten die "Twelve Apostels" auch noch bei gutem Wetter bestaunen.

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Die "Twelve Apostels", obwohl’s mittlerweile nur noch sechs davon gibt. Die anderen sind mittlerweile eingestürzt und im Meer versunken

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Die "London Bridge" war mal mit dem Festland verbunden, ein Teil von ihr ist aber 1990 eingestürzt und im Meer versunken... In Wirklichkeit hab aber ich sie auseinander geschoben ;-)

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An der Shipwreck Coast sind früher viele Schiffe mit europaeischen Einwanderern gekentert - in nur 40 Jahren waren es ueber 80 Schiffe!!!

Am Samstag sind wir dann von den "Twelve Apostels" bis nach Portland gefahren. Aber leider war dieser Teil der Great Ocean Road nicht mehr sehr spektakulär und fuehrte auch kaum noch am Meer entlang. Und am Sonntag mussten wir dann das restliche Stück von Portland bis nach Adelaide in mehr oder weniger einem Rutsch durchfahren, da ja am Montag unser Flug von Adelaide nach Perth ging. D.h. also wir sind mit dem klapprigen Camper 400 km in 10 Stunden gefahren, was echt ziemlich ätzend und anstregend war - v.a. fuer Chris, der ja gefahren ist...

Alles in Allem war unser Camper-Road-Trip schon lustig, v.a. weil wir uns ständig andere Wicked-Camper und Jugendliche angehupt haben bzw. uns Kinder zugewunken haben, weil sie den Camper so cool fanden ;-) Aber die Strecke war für so ne Schrottkarre einfach viel zu weit…

So und nun sind seit einer Woche in Western Australia und hier gefällt's uns bisher richtig gut - v.a. weil das Wetter endlich richtig gut ist!!! Mein nächster Bericht folgt also bald und diesmal hoffentlich etwas schneller :-)

Macht's gut, liebe Gruesse

Sarah

Dienstag, 28. Oktober 2008

Melbourne

Also, wir sind am Freitag nach einer 11-stündigen, ziemlich unbequemen und schlaflosen Zugfahrt um 08:00 Uhr morgens in Melbourne angekommen. Unser erster Eindruck von Melbourne war eher mäßig: Das Wetter war mies und die Stadt sah auch nicht wirklich beeindruckend aus.

Wir machten uns dann gleich daran ein Hostel zu finden und das stellte sich als ziemlich schwierig heraus. Wahrscheinlich weil ja Freitag war und die Hostels am Wochenende immer ziemlich ausgebucht sind. Wir haben also mitsamt unserem ganzen Gepäck bei einigen Hostels in der Innenstadt persönlich vorbei geschaut und haben bei mehreren angerufen und nirgendswo war noch was frei…
Endlich bekamen wir dann telefonisch ne Zusage und fuhren sofort mit dem Taxi dorthin. Wir waren total erleichtert endlich ein Zimmer zu haben und checkten ein, doch als wir dann das Zimmer sahen waren wir mehr als nur geschockt. Das hätte echt ein Filmkulisse aus "Hostel" sein können, so gruselig war das Zimmer!!! Alles war total schmutzig, das Bett war total versifft, der Putz kam von den Wänden und über dem Bett prankte so ne Lampe mit Neonröhren. Also in dem Bett hätt ich mich echt wie auf dem Zeziertisch gefühlt. Wir haben dann auch beschlossen, dieses Drecksloch für 85 $ die Nacht nicht zu akzeptieren und sind wieder runter an die Rezeption gegangen. Ich hab mich dann ziemlich beschwert, Chris meint ich bin etwas unhöflich gewesen - aber immerhin haben wir unser Geld zurück bekommen und konnten sofort wieder auschecken :-)
Tja nur leider hatten wir ja immer noch kein Zimmer, zum Glück wussten wir aber, dass im YHA (eine Hostelkette) in North Melbourne noch Betten in Schlafsälen frei waren und so fuhren wir dorthin. Diese YHA-Hostels sind auch wirklich immer total sauber und ordentlich, nur halt nicht wirklich billig. Und glücklicher Weise bekamen wir dort dann wenigstens zwei Betten in einem 4-bed-dorm.

Am Samstag haben wir uns dann erstmal ein bisschen in Melbourne umgesehen und festgestellt, dass es schon ne schöne Stadt ist. Wir waren in der Innenstadt, in China-Town beim Essen und am Yarra River. Da gibt es eine echt schöne Flusspromenade, v.a. abends ist dort super viel los und es gibt dort jede Menge Bars, Restaurants und Eisdielen.

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Chris vor ner Skulputur am Yarra River

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Abends an der Yarra-Promenade

Am Sonntag waren wir dann auf dem Queen Victoria Market, das ist so eine Art Wochenmarkt, auf dem es wirklich alles zu kaufen gibt. Hauptsächlich halt Sachen die man nicht braucht, aber es war trotzdem cool drüber zu laufen und den Händlern zu zusehen. Danach waren wir dann noch im 55. Stock des Rialto-Towers, von dort aus hat man nämlich einen 360 Grad Blick über ganz Melbourne. War schon cool die Wolkenkratzer mal von oben zu sehen…

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Melbournes Wolkenkratzer vom Rialto-Tower aus

Tja und gestern und heute haben wir dann nichts besonderes mehr gemacht, da wir unsere weitere Reise etwas planen wollten, damit wir nicht wieder total planlos durch die Gegend fahren. Und so haben wir also ab morgen einen Camper-Van für sechs Tage gemietet, mit dem wir von Melbourne die Great Ocean Road entlang nach Adelaide fahren. Auf dieser Strecke gibt es nämlich viele tolle Dinge zu sehen und nach Adelaide müssen wir ohnehin, weil von dort aus unser Flug nach Perth geht. Ich freu mich schon voll auf die Fahrt mit dem Camper, v.a. weil wir jetzt erstmal nicht mehr im Hostel schlafen müssen :-)

Also ich werd dann das nächste Mal berichten, wie uns die Great Ocean Road gefallen hat.

Bis denn.

Sarah

Mittwoch, 22. Oktober 2008

Blue Mountains

Hallihallo,

also wir sind am Montag Nachmittag hier in Katoomba angekommen. Katoomba ist eine ziemlich kleine Stadt in den Blue Mountains, die wohl nur vom Tourismus lebt, denn ansonsten ist hier wirklich tote Hose. Leider ist es hier auch ein ganzes Stueck kaelter wie in Sydney, d.h. wir hatten mal wieder nicht die richtigen Klamotten dabei ;-)

Da wir von der Anreise ziemlich fertig waren, haben wir abends nichts mehr unternommen und sind nur im Hostel geblieben. Leider ist dieses Hostel aber mehr so ne Art Family-Accomodation und so waren wir um 11 Uhr die letzten, die noch im Aufenthaltsraum sassen!!! Als wir dann auch ins Bett gegangen sind, stellten wir mit Schrecken fest, dass in den Zimmern rings um unseres eine ganze Grundschulklasse mit lauter 7-8 jaehrigen Kindern wohnte, die absolut keinen Bock hatten zu schlafen und ihre Lehrer ziemlich auf Trapp hielten. Und so wurde also nachts an unsere Tuer geklopft, vor der Tuer rumgerannt und rumgeheult. Unsere Nerven lagen echt blank und als es dann endlich ruhig wurde, mussten die schon wieder aufstehen... Aber das beste kommt noch: So gegen halb 7 Uhr morgens, als die Kinder auf dem Flur schon wieder rumrannten und rumschrien, ging ploetzlich unsere Zimmertuer auf, das Licht wurde angemacht und ein Lehrer rief "Hurry up, hurry up!!!" Dann sah er uns und bemerkte, dass er im falschen Zimmer war. Er entschuldigte sich und ging wieder!!! :-D Echt der Brueller, oder? Die Keycard von diesem Lehrer sperrte auch zu unserem Zimmer. Naja, hoert sich fuer Euch wahrscheinlich lustig an, war's fuer uns im Nachhinein auch, aber in diesem Augenblick waren wir echt stinkesauer!!! Zum Glueck sind die Kinder nach dieser Nacht auch wieder abgereist...

Am Dienstag hatten wir dann unsere erste Wanderung zu den Blue Mountains. Die heissen uebrigens so, weil ueber den dichtbewaldeten Bergen immer ein blaeulicher Dunst haengt, der von dem feinen Oelnebel kommt, der von den Eukalzptusbaeumen abgegeben wird.

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Eine besondere Sehenswuerdigkeit in den Blue Mountains sind die "Three Sisters". Die Legende besagt, dass drei Schwestern von einem Zauberer in Stein verwandelt wurden, um sie von unerwuenschten Verehrern zu beschuetzen. Der Zauberer starb jedoch, bevor er sie wieder in Menschen zurueck verwandeln konnte. Ich find solche Legenden immer voll spannend und ich finde, die sehen wirklich wie drei Schwestern aus, oder was meint ihr?

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Nachdem wir uns also gestern die drei Schwester angeschaut haben, sind wir dann heute noch mit der Scenic Skyway, einer Seilbahn mit Glasboden, ueber eine ca. 300 m tiefe Schlucht "geschwebt". Das war echt ganz schoen beeindruckend, aber nichts fuer Leute mit Hoehenangst. Auf der anderen Seite angekommen ging's dann weiter mit der Scenic Railway, der steilsten Eisenbahn der Welt, mitten in den Regenwald rein. Da sind wir dann erstmal ein wenig rumgewandert und spaeter ging's mit der Scenic Flyway, einer anderen Seilbahn, wieder nach oben. War schon echt schoen, aber ich fand's schade, dass man immer nur auf befestigten Wegen herum laufen durfte, aber das waer sonst wahrscheinlich auch zu gefaehrlich...

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Chris und ich vor den "Three Sisters"

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Die Katoomba Falls

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Ich im Regenwald ;-)

Alles in allem hat es uns hier landschaftlich echt super gefallen, aber ansonsten war uns etwas fad. Wir werden deswegen also morgen wieder abreisen und uns wohl auf nach Melbourne machen - auch wenn wir bis jetzt noch gar keine Ahnung haben wie wir da hinkommen ;-) Irgendwie typisch fuer uns, oder?

Bis denn Ihr Lieben

Eure Sarah

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